23. November 2016

Im Test: Die Urban Decay Naked Lidschattenpaletten im Vergleich

Unter Beauty-Bloggern sind die Urban Decay Naked Lidschattenpaletten schon lange ein viel gefeiertes Must-have. Im Paletten-Universum suchen sie immer noch ihresgleichen und werden zu Recht gehypt. Ich vermute mal, dass bestimmt jede Zweite von euch mindestens ein Exemplar besitzt – wenn nicht sogar mehr.

Daher wird es auch endlich mal Zeit, dass ich die vier Naked-Paletten genauer unter die Lupe nehme. Was macht jede Palette aus? Welche Palette eignet sich für welche Augenfarbe und welche Farben harmonieren bei einem aufregenden Augen-Make-up perfekt miteinander?

Vorab sei gesagt: Die vier Lidschattenpaletten sind nicht nur optisch ein Augenschmaus – auch qualitativ wissen sie zu überzeugen. Bis auf die Urban Decay Naked, die in einem braunen Samt gehalten ist, sind alle anderen Paletten aus stabilem, robusten Material, das sich leicht abwaschen lassen. Außerdem bieten alle Naked-Paletten 12 verschiedene Lidschattentöne verschiedenster Textur und Farbe, die sich nach Lust und Laune kombinieren lassen. Ob leichtes Tages-Make-up oder pompöse Smoky Eyes: Mit der richtigen Palette steht dem perfekten Look nichts mehr im Weg.

 

Urban Decay Naked – Warm Neutrals

Die erste der insgesamt vier Naked-Paletten überzeugt mit warmen, neutralen Farben. Die Nuancen reichen von Nude über Gold bis hin zu Braun und Schwarz-Blau. Sie eignen sich sowohl für dezente als auch aufwendigere Augen-Make-ups.

Meine Highlights der Palette:

Virgin: Der hellste Ton der Palette eignet sich perfekt als Highlighter.
Naked: Ein matter Braun-Beige-Ton. Eignet sich gut als Basis für das gesamte Lid.
Half Baked: die „goldigste“ Nuance der Palette – toller Schimmer. Die Glitzerpartikel schimmern je nach Lichteinfall unterschiedlich stark.
Darkhorse: Ein leicht schimmerndes Dunkelbraun, das sich gut für Akzente am Auge einsetzen lässt. Gunmetal: Ein kühles Blau-Grau mit Schimmer, das in Kombination mit Creep – einem matten Schwarzblau – perfekt für Smoky Eyes geeignet ist.

 

 

Urban Decay Naked 2 – Neutral Taupe

Die Urban Decay Naked 2 besitzt ähnlich wie die Naked 1 warme Nuancen von Nude über Beige bis hin zu Braun. Was sie aber von der Naked 1 unterscheidet, sind vor allem die taupe-stichigen Nuancen.

Meine Highlights der Palette:

Half Baked: Die goldige Nuance kam bei der Naked 1 anscheinend so gut an, dass Urban Decay auch bei der Naked 2 nicht auf sie verzichten wollte.
Tease: Ein matter, bräunlicher Ton, der sich auch als Base für das gesamte Lid eignet.
Verve: Ein schimmernd-glänzendes Beige mit leichtem Goldstich. Kommt in Kombination mit Pistol, einem hellen Taupe-Ton mit leichtem Schimmeranteil, perfekt zur Geltung.
YDK: Ein kräftig schimmerndes Roségold, das je nach Lichteinfall wunderschön funkelt.
Blackout: Ein tiefes, mattes Schwarz, das sich perfekt für verführerische Smoky Eyes eignet.

 

Urban Decay Naked 3 – Rose

Die dritte Palette im Bunde, die Naked 3, ist mit Abstand die rosigste ihrer Art. Die Nuancen, die von einem zarten Rosé bis hin zu einem dunklen Haselnussbraun reichen, eignen sich bestens für superwarme, romantische Augen-Make-ups.

Meine Highlights der Palette:

Strange: Ein matter und sehr heller Roséton, der sich perfekt zum Verblenden des gesamten Augenlides oder als Highlight einsetzen lässt.
Factory: Ein seidenmattes Mittelbraun, das sich super als Highlight in der Lidfalte eignet.
Trick: Ein Braun-Gold mit leicht orangefarbenem Unterton – wunderbar warm.
Blackheart: Die dunkelste Nuance der Palette. Die schwarzbraune Basis mischt sich mit einem roten Schimmer und einem dunklen Aubergine. Leider fallen die schönen Glitzerpartikel beim Auftragen nicht mehr so ganz stark auf. Hier empfehle ich, die Nuance über einen hellen Rosaton aufzutragen – so holt ihr das Meiste aus dem Ton raus.

 

Urban Decay Naked Smoky – Theme: Smoky Eyes deluxe

Die Naked Smoky fällt nicht nur in Hinsicht auf ihren Namen aus der Reihe. Wie „Smoky“ schon vermuten lässt, sind die Nuancen bestens dafür geeignet, ausdrucksstarke Smoky Eyes zu schminken. Im Gegensatz zu den anderen Paletten finden sich in der Naked Smoky vor allem dunkle und schwere Töne. Aber nicht nur verruchte Augen-Make-ups, sondern auch bürotaugliche Looks lassen sich dank der helleren Paletten-Töne problemlos aufs Gesicht zaubern.

Meine Highlights der Palette:

High und Combust: Beides helle Nuancen, mit denen man später einzelne Highlights am Auge setzen oder bestimmte Partien wieder aufhellen kann.
Dagger: Ein mattes Taubenblau – das dunklere Pendant zu Slanted –, das wunderbar deckt.
Smolder: Ein leichtes, schimmerndes Aubergine-Lila, mit dem sich zusammen mit Black Market, Armor und Password ein tolles Augen-Make-up zaubern lässt.

 

Fazit

Im direkten Vergleich fällt ganz klar auf, dass die Naked 3 sich farblich deutlich von der Naked 1 und 2 unterscheidet. Während die Naked 1 und 2 farblich doch noch recht ähnlich aufgebaut sind, hebt sich die Naked 3 mit warmen Rosa- und Brauntönen deutlich ab. Wer also überlegt, sich außer der Naked 1 und 2 auch die dritte Palette zuzulegen, macht nichts falsch. Es doppeln sich keine Farben und durch den deutlich höheren Roséanteil hat man auch eine wunderbare Auswahl an Lidschattennuancen für die verschiedensten Looks.

Die Naked Smoky hingegen setzt sich mit ihrer Farbauswahl sehr von den anderen Paletten ab und stellt so eine lohnenswerte Ergänzung jeder Paletten-Sammlung dar. Grundsätzlich würde ich sagen, dass man mit den Paletten 1–3 vor allem sanftere, wärmere und alltagstaugliche Augen-Make-ups schminken kann. Die Naked Smoky allerdings eignet sich bestens fürs Abend-Make-up, da sich hier die meisten dunklen und auffallenderen Farben tummeln – perfekt also für eine Partynacht!

Besitzt ihr selbst Naked-Paletten? Welche ist euer Favorit?

Eure Melanie von blog.douglas.de

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